Straßentheaterfestival in Ludwigshafen - der Freizeitclub Mannheim war mit dabei

Schon toll, was was LU da jedes Jahr auf die Beine stellt. Heiß war es. Anstrengend. Und abwechslungsreich. Vor allem die Abendshow rund um den städtischen Bauwahn. Ein Riesenaufwand. Es gab keine ersten Reihen, mitten im Publikum wurde gespielt. Da fuhren große Bauwagen durch die Menge, die ständig in Bewegung bleiben musste - denn überall - vorne, hinten, rechts und links passierten überraschende Dinge.

Auch vorher gabs viel zu schauen und zu staunen. BARTO, der sich schlangengleich durch einen Drahtbügel zwängte. Musiker, die ein Konzert in einem unter Wasser stehenden Pavillon abhalten wollten. Eine Frau, die an einer Bushaltestelle mit zwei Männern ungewöhnliche artistische Überfälle inszeniert. Unglaublich, diese Körperbeherrschung. Das Publikum war fasziniert und klatschte frenetischen Beifall.

Faszinierend war auch die tänzerische Darstellung von Liebe und Hass. Da saßen wir in der ersten Reihe und bekamen jede Bewegung mit.

Faszinierend auch die Bewegungen des Kamels, wenn man vorne mit dabei war und sah, dass 11 Leute nötig waren, um das Riesenkonstrukt in Bewegung zu setzen und durch die Straße zu fahren. Und dann gabs noch den Mann mit der Klarinette, den mit der Schlange, die Posaunenband, die Heavy Metal spielte. Unmöglich, alles zu sehen, und praktisch, sich vorher zu informieren, was man sehen wollte.

Unmöglich auch, als Gruppe zusammen zu bleiben. So waren wir grüppchenweise unterwegs, man traf sich immer mal wieder zwischendurch und ging dann weiter zum nächsten Ereignis.

Fazit: Es war wirklich sehr heiß, aber wer durchhielt bis zum SChluss, bekam wahrhaft viel zu sehen. Gratis...

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